Eine Auswahl an Anlässen der SVP Bezirk Laufenburg:

 

 

Voller Saal trotz schönem Frühlingswetter

SVP-Jassnachmittag im Rest. Rössli in Eiken

 
Auch Regierungsrat Alex Hürzeler fand gerne Zeit, um seiner Bezirkspartei einen Besuch als Jasser abzustatten. Mit deutlichem Applaus der vierundsechzig anwesenden Jasser nahmen die ersten Ränge wert- und gehaltvolle Preise in Empfang . Die beiden Organisatoren Andreas Tscheulin, Frick, und Roger Fricker, Oberhof, dankten allen Helferinnen und Helfern aus den Reihen des Bezirksvorstandes der SVP, welche sich im Rechnungsbüro nützlich machten oder auch gleich mitspielten. Die Alterszusammensetzung der Teilnehmenden war wiederum äusserst heterogen. Von der Mikrowelle bis zum Paar Rauchwürste gab es für den Erst- und Letztklassierten einen nützlichen und brauchbaren Preis. Der traditionelle SVP-Jassnachmittag findet immer am ersten Sonntag im Februar statt. von links: Grossrat Roger Fricker, Oberhof; Andreas Tscheulin, Frick; Grossrat Christoph Riner, Zeihen

Unterschriftensammlung der SVP in Frick  

Bei eisiger Witterung sammelten die Mitglieder der SVP Bezirk Laufenburg im Zentrum von Frick fleissig Unterschriften für die beiden SVP-Initiativen. Es konnten innert kürzester Zeit Dutzende von Bürgerinnen und Bürgern überzeugt und zur Unterschrift für die Initiativen „Familieninitiative“ und „Volkswahl des Bundesrates“ ermutigt werden. Herzlichen Dank an alle engagierten Schweizerinnen und Schweizer, welche Ihre Rechte wahrgenommen haben.

von links: Grossrat Roger Fricker, Oberhof; Andreas Tscheulin, Frick; Grossrat Christoph Riner, Zeihen

SVP-Bezirkspartei Laufenburg sagt nein zur Waffeninitiative  

Einstimmige Parolenfassungen am Dienstag, 18. Januar 2011 in Sulz

 
Da Umfragen seit der Minarettabstimmung als unsicher gelten, blickten die zahlreichen anwesenden SVP-Mandatsträger und Parteigänger optimistisch auf den Ausgang der eidgenössischen Volksabstimmung am 13. Februar über die aus Ihrer Sicht unnötigen Waffeninitiative. Der ehemalige Militärdirektor des Aargaus, OK-Präsident des letztjährigen eidgenössischen Schützenfestes in Aarau, alt Regierungsrat Ernst Hasler nahm vor der Versammlung die unnötige Waffeninitiative ins Visier. Er stellte den Zuhörern die entscheidende Frage nach der in unserem Land benötigten Sicherheitspolitik. Nach Ausflügen in die Militärgeschichte der Schweiz kam er zum Schluss, dass wir nicht nur von Freunden umgeben waren. Den Linken warf er eine Salami-Taktik vor: Kampfjets bekämpfen, Abschaffung der Armee fordern, Waffenausfuhr unterbinden und eben diese jetzige Waffeninitiative. Die nächste Initiative sei schon in Vorbereitung. Im Jahre 2008 sei das Waffengesetz überarbeitet worden, doch spektakuläre Fälle wie z.B. der Amoklauf von Höngg haben die Unterschriftensammlung gefördert. Alle bürgerlichen Fraktionen in den Räten seien dagegen. Ein zentrales Waffenregister wird schon heute geführt. Das Initiativkomitee schüre die hochgehenden Emotionen mit schwarzweissmalen wie weniger / mehr Sicherheit. Den Befürworter attestierte er mit Ihren Bezeichnungen wie Waffenfanatiker, Ewiggestrige, Hinterwäldler ein tiefes Niveau. Anschliessende Voten aus dem Publikum wie „Städte werde ja sagen“, „Ständemehr unsicher“ machten vor der Parolenfassung die Runde. Die SVP des Bezirk Laufenburg empfiehlt die aus Ihrer Sicht unnötige Waffeninitiative einstimmig zur Ablehnung. Zur kantonalen Abstimmung „Campus-Kauf“ folgten die Mitglieder den Ausführungen von Regierungsrat Alex Hürzeler und beschlossen einstimmig die Ja-Parole zum Kauf des Geländes für die Fachhochschule in Brugg-Windisch. Zum 2. Gerag-Paket folgten die Mitglieder dem Plädoyer von Grossrat Roger Fricker für einfachere Bezirkswechsel von Gemeinden ebenfalls einstimmig. von links: alt Regierungsrat Ernst Hasler, Grossrat Christoph Riner, Regierungsrat Alex Hürzeler, Ständerat Maximilian Reimann und Grossrat Roger Fricker

3-Königsapéro der SVP Bezirk Laufenburg  
Am 6. Januar fand im Hotel Adler in Frick der traditionelle 3-Königsapéro der SVP Bezirk Laufenburg zusammen mit der SVP Frick statt. Die gut fünfundzwanzig anwesenden Parteimitglieder und Sympathisanten konnten einem Referat von Grossrat Christoph Riner, Zeihen, folgen. Er vermittelte einen Rück- und Ausblick aus dem Grossen Rat. Anschliessend fand ein reger Austausch unter den Parteimitgliedern und Sympathisanten an den Tischen statt. Als Veranstaltungshinweis wurde das Lotto der SVP-Ortspartei Wölflinswil im Rest. Ochsen genannt, welches am Sonntagnachmittag des 30. Januars stattfindet. Am darauffolgenden Sonntagnachmittag, dem 6. Februar, findet im Restaurant Rössli in Eiken das beliebte SVP-Jassen statt.

SVP Kantonalparteitag 2010 in Zeihen  
Die Grussworte der gastgebenden Gemeinde Zeihen an die 130 Anwesenden übermittelte Grossrat Christoph Riner. Er merkte an, dass Zeihen eine wichtige Gemeinde für die SVP sei, dies nicht nur aufgrund des hohen Wähleranteils und der zwei SVP-Gemeinderäte , sondern sicher auch wegen des aktiven Parteilebens seitens der Ortspartei. In seiner Präsidialansprache sah sich Parteipräsident Thomas Lüpold in der Rolle eines bekennenden SVP-Parteimitgliedes, worauf er später in einem Appell an die Zuhörer zurückkam: „Stehen Sie zur SVP, auch wenn Ihnen eine steife Brise entgegenschlägt!“
Das Pro- und Contra-Referat zu der von der SVP lancierten Ausschaffungs-Initiative führten die Nationalräte Luzi Stamm (SVP) und Ruth Humbel (CVP), welche anschliessend zahlreiche Fragen aus dem Publikum beantworteten. Jurist Stamm führte in seinem Plädoyer für die Ausschaffungsinitiative an, dass diese eben mit dem Völkerrecht vereinbar sei. Weiter sah er im Gericht in Strassburg ein Problem, dass diese Richter unsere Schweizer Entscheide kehrten. Mit der Symbolik des schwarzen Schafes auf den SVP-Plakaten sah er keine Probleme, man rede ja auch von schwarzen Listen.
Ruth Humbel hält sich in erster Linie an den Text der Initiative, welcher verschiedene Delikte nicht abschliessend aufführe, beispielsweise schwere Körperverletzung. Sie sah im Gegenvorschlag auch ein Instrument gegen Wirtschaftskriminelle. Sie sprach sich auch gegen die Ausweisung von Minderjährigen aus und verwies auch die Kinderrechtskonvention. Abschliessend sah sie den Gegenvorschlag als „hart und umfassend“ an.
Bei der anschliessenden Diskussionsrunde ergriff Grossrat Roger Fricker das Wort und verwies auf das Gastrecht in unserem Land, wie eben ein Gast auch aus dem eigenen Hause „geworfen“ würde. Ebenso merkte ein Votant aus dem Publikum an, dass beispielsweise die Rückschaffung von Rumänen aus Frankreich, selbst in der EU möglich sei.
Die anwesenden Mitglieder beschlossen im Anschluss einstimmig die JA-Parole zur Initiative und lehnten den Gegenvorschlag ebenso deutlich ab. Nationalrat Lieni Füglistaller erläuterte in einem weiteren Traktandum seine Ideen zur SP-Steuerinitiative. Er stand vehement für die Kantone ein und nannte diese Initiative einen Angriff auf den Föderalismus der Schweiz. Viele Kantone und Gemeinden müssten die Steuern erhöhen. Die Initiative schädige die Kantone, erhöhe die Steuern und schade dem Standort Schweiz, so sein Schlussfazit.
Die SP-Steuerinitiative hatte an diesem Parteitag einen schweren Stand und wurde einstimmig verworfen. Kantonalpräsident Thomas Lüpold schloss mit dem Aufruf an alle, sich nochmals stark an der Unterschriftensammlung für die Familien-Initiative und die Initiative zur Volkswahl des Bundesrates zu beteiligen.